Buchgeschenk für Deutsch-Unterricht

Buchgeschenk für Deutsch-Unterricht 2016-06-30T23:50:44+00:00

Wir bieten den Schulen ein Buchgeschenk im Klassensatz für den Deutschunterricht

Wir verschenken das Buch “Johannes Weltenbürger”, als komplette Klassensätze an Schulen, solange der Vorrat reicht.

Bei Interesse senden uns Lehrer bitte eine E-Mail mit der Adress-Information, an welcher Schule Sie unterrichten und mit der Angabe der benötigten Buchanzahl. Wir senden Ihnen den Klassensatz, nach Überprüfung der Angaben, kostenfrei zu, solange der Vorrat reicht.

Das Buch wurde von Herrn Harald Lassner im Jahr 2008 geschrieben und veröffentlicht.
Johannes, der jüngere Sohn der Lassners hatte zu dieser Zeit Probleme in der Schule, welche sich nicht durch Gespräche bearbeiten ließen. Das Buch diente gewissermaßen als Sprachrohr und letztlich lösten sich auch die Schul-Probleme von Johannes.
Ob der Inhalt des Buches ausschlaggebend für die Verbesserung der Situation war, ist nicht nachgewiesen. Aber vielleicht hilft die dem einen, oder anderen Kind in der psychischen Entwicklung, oder auch nur beim Lesenlernen. Lassners möchten die positiven Erfahrung jedenfalls gerne durch die Klassensatz-Spenden teilen.

Nachstehend einige Informationen zum Buch:

Jowe-Titel388x550 Klappentext:
Johannes Weltenbürger

Johannes Tiron  ist ein ganz normaler Junge. Er ist lustig, frech und  ein  kleiner Träumer. Seine schulischen  Leistungen lassen zu Wünschen übrig.

Christine, die Tochter der neuen Nachbarn ist merkwürdig und es geschehen unerklärliche Ereignisse, die bei Johannes große Furcht vor seiner neuen Klassenkameradin auslösen. Aber alles ist ganz anders, als er glaubt. Es entsteht eine Freundschaft, die Johannes in verschiedene Welten führt.  Sein ganzes Leben verändert sich. Dinge, die ihm normal erschienen, werden  zweifelhaft, und je wundersamer seine Erlebnisse werden,  um so klarer erkennt Johannes worauf es wirklich ankommt.

Letztlich tritt er selbst eine unvorstellbare Reise an und findet wichtige Erkenntnisse für seine Freunde und für sich selbst.

Bücherempfehlung ab 12 Jahre

Das Buch ist erhältlich über den Buchhandel für 6,80 €, unter ISBN-Nummer: 978-3-938377-03-1

Das Buch wurde von einem Vater für seinen Sohn geschrieben. Zuvor hatte der Autor Harald Lassner seinen beiden Söhnen sehr viele Kinder- und Jugendbücher vorgelesen. Beginnend mit Grimms und Andersens Märchen, über viele verschiedene bekannte Titel wie „Die kleine Hexe“, „Das kleine Schlossgespenst“, „Pippi“, „Sams“, „Jim Knopf“, „Taran“, „Findus“ und viele andere, bis hin zu den „Harry Potter- Bänden“. Die meisten Bücher hatte er zwei und dreimal gelesen, was schon allein durch den Altersunterschied der Jungen bedingt war.

Rezensionen aus dem Jahr 2008:

Johannes Tiron ist ein lustiger und frecher Junge. In der Schule sollte er mehr mitmachen. Johannes bekommt neue Nachbarn: Christine ist ein seltsames Mädchen. Johannes hat Angst vor ihr. Doch dann lernt er sie richtig kennen und erfährt viele Dinge für sein Leben.
Dieses Buch hat mir ziemlich gut gefallen. Es ist viel Fantasie dabei. Ich finde es besonders witzig mit der Uhr, die Johannes alles in der Schule vorsagt. Es ist gut an diesem Buch, dass man viele wichtige Dinge erfährt, die man sonst nicht so häufig bemerkt. So wird auch verdeutlicht, das man im Leben nicht alles haben kann, was man unbedingt haben möchte.
Ann-Jana T. (Jg. 1996)

Das Buch „Johannes Weltenbürger“ ist sehr spannend, weil man nie so weiß, was als nächstes geschieht. Zum Beispiel bleibt eine ganze Zeit lang verborgen, wer Christine jetzt eigentlich ist. Was ich an dem Buch nicht so schön fand, war, dass das alles gar nicht stimmen konnte. Das „Unwahre“ war nicht so gut eingebaut wie z.B. bei Harry Potter. Trotzdem war das Buch sehr gut.
Carolin K. (Jg. 1996)

Das Buch von Johannes Weltenbürger hat mir sehr gut gefallen. Irgendwie musste ich bei dem Buch an Adam und Eva im Paradies denken. Johannes hat sich von Christine das Wissen geben lassen, das wäre für einen Schüler wie im Paradies, aber auch eine Sünde. Wenn ich jetzt in der Schule auf die Uhr sehe, denke ich manchmal an das Buch und versuche wieder aufzupassen. Schade, dass es die Uhr aus dem Buch nicht wirklich zu kaufen gibt.
Sebastian (13 Jahre alt)

Ich finde das Buch Johannes Weltenbürger vor allem interessant, weil es für mich kein Buch ist das spannend ist. Für mich ist es ein Buch über das man nachdenken muss. Außerdem finde ich Johannes Weltenbürger gut, weil ich mir jetzt viel besser vorstellen kann, wie groß das Weltall ist. Mir gefiel die Idee mit dem Teilchendiffusor besonders gut. Auch interessant fand ich, dass auf Gulp die Zeit viel schneller verging.
Hannah (11 Jahre alt)


Leseproben:

…..„Na ja, nun warten Sie doch erst mal ab”, sagte Herr Prätus, nahm ein Taschentuch aus seiner Hosentasche und wischte über den Kratzer einige Male hin und her. Johannes hatte den Eindruck, als ob das Taschentuch kleine Lackteilchen von dem Fahrzeug löste, welche funkelnd, glitzernd auf dem Taschentuch hängen blieben. Ungläubig senkte Herr Tiron seinen Kopf immer weiter zu dem Kotflügel hinunter. Er strich mit seinen Fingern über die Stelle des Kratzers. Der Kratzer war weg, es war kein Schaden mehr zu sehen. “Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, würde ich es nicht glauben”, sagte Herr Tiron. “Na sehen Sie,” entgegnete Herr Prätus, “ist doch alles halb so schlimm gewesen. Die neuen Lacke sind eben viel stabiler und unempfindlicher.“ „Und wegen der schlechten Noten könnte meine Tochter Christine ihrem Sohn ein bisschen helfen.
Christine ist ausgesprochen gut in der Schule, und ich glaube, die beiden verstehen sich”…

……Seine Mitschüler waren ständig am Schreiben. Das machte ihn nur umso nervöser. Ein Blick zu Christine hinüber zeigte ihm, dass sie schon mehr als die Hälfte ihres Zettels ausgefüllt hatte. Er sah auf seine Uhr um festzustellen, wieviel Zeit er noch hatte. „Knife“ zeigte ihm die Digitalanzeige der Uhr an. Was war das denn jetzt schon wieder? Buch- staben auf der Uhr statt Zahlen. Johannes überlegte: „Knife, Knife?“ Das war doch auch Englisch! Was hieß das doch gleich? Ach ja richtig: „Messer“. Ein eiskalter Schauer lief ihm über den Rücken.
„Messer“ war doch die erste Vokabel, nach der gefragt wurde. Johannes schrieb die Antwort auf das Papier.
Ein unglaublicher Hoffnungstraum kam ihm in den Kopf…

…Im Nachhinein betrachtet war die Lösung des Transportproblems ganz einfach. Wir mussten die Antimaterie nur zum Rotieren bringen, damit wir sie unter Kontrolle behalten konnten. Wir stecken die Antimaterie in Zentrifugen, in denen wir sie ständig im Kreis schleudern, und können sozusagen durch kleine Ventilöffnungen so viele Teilchen herauslösen, wie wir zum Umwandeln in Energie benötigen.“
Johannes kam bei Duhlis Erzählungen aus dem Staunen gar nicht heraus. Meistens wurde er dadurch überrascht, dass bei Duhlis erstaunlichen Geschichten immer wieder noch Steigerungen möglich waren. …

… Die letzte Stufe betrat er im Zeitlupentempo. Jetzt konnte er jedes Wort deutlich vernehmen. „Wir werden uns schon irgend etwas einfallen lassen, damit deine Eltern keinen Verdacht schöpfen“, sagte Christine.
„Aber was soll ich denn tun, wenn Sie mich nicht gehen lassen? Sie dürfen es doch nicht herausbekommen!“, ent gegnete Johannes. Ich wusste es doch, dachte sich Martin, gleich krieg ich sie.
Christine sagte: „Das ist doch gar kein Problem für uns Pero…“. „Ooooohh“, ertönte ein langgezogener Schrei von draußen…..

Aber schon sagte Duhli: „Los geht es!“ Johannes hatte das Gefühl, als ob er eine Gänsehaut bekäme. Er sah sich in dem Zimmer um, Duhli war verschwunden; Duhlis Zimmer war verschwunden; er stand plötzlich in seinem eigenen Zimmer. Er hatte einen kleinen Moment gebraucht, um dies zu begreifen, und schon stand er wieder in Duhlis Zimmer. Er schaute an sich hinunter, als ob er feststellen wollte, ob seine Arme und Beine noch vorhanden wären. Außer dem leichten Kribbeln, wie wenn man eine Gänsehaut bekommt, war ihm nichts geschehen.
„Und, und das geht auch über größere Entfernungen?“ fragte er. …