Unser Schulranzen-Onlineshop

Unser Schulranzen-Onlineshop 2016-09-27T01:01:07+00:00

Unser Schulranzen-Onlineshop

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Anfang September 2012 ging unser Schulranzen-Onlineshop ins Netz, ausgestattet mit allen Funktionalitäten und Produkten. Im Angebot waren neben Schulranzen und Schulrucksäcken noch Damen- und Herrentaschen, Wickeltaschen, Kindergartentaschen, Koffer und weiteres Reisegepäck, Rucksäcke für Freizeit und Sport; letztlich weit über 1.000 Artikel.

Seit Juni 2016  versenden wir Nichts mehr online. Hier können Sie lesen warum wir den Shop geschlossen haben.

Im Onlineshop billiger kaufen? Richtig Geld sparen?

Es gibt durchaus viele Artikel, die man Online günstiger bekommt, als in Ladengeschäften, aber dies trifft insbesondere bei Schulranzen nicht zu! 
Die Schulranzenhersteller möchten sicherstellen, dass ihre Marken nur von Fachhändlern vertrieben werden. Deshalb werden grundsätzlich auch nur Händler für den Onlinehandel beliefert, welche mindestens ein eigenes Ladengeschäft ordnungsgemäß betreiben. Der daraus resultierende Effekt ist recht einfach: Wer ein Ladengeschäft betreibt, kann ein Produkt nicht online preiswerter anbieten, als im eigenen Ladenlokal, weil ihm sonst seine Ladenkunden weglaufen.
Außerdem ist der Onlinemarkt für Schulranzen und Schulrucksäcke heute so stark umkämpft, dass die notwendigen Werbekosten (* bei näheren Interesse siehe unten stehende Anmerkungen) mittlerweile so teuer sind, dass der Verkauf online auch gar nicht mehr wirklich deutlich günstiger machbar ist.

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Ein Online-Händler für Schulranzen weiß nicht, ob er mit seinem Online-Versand nicht sogar die Gesundheit von Kindern leichtsinnig gefährdet!

123rf-schuhe-anprobieren Als wir unseren Onlineshop eröffneten, stellten wir gleich unseren Gewissens-Zwiespalt fest: Es war zwar schön einfach, Schulranzen einfach nur noch Einpacken und ohne Beratung versenden zu müssen, aber aus den täglichen Erfahrungen in den Ladengeschäften war klar und deutlich: Einen Schulranzen muss man eigentlich Anprobieren, wie ein paar Schuhe, damit er auch wirklich zum Rücken des Kindes passt!
Der Versand von online bestellten Schulranzen war also im Grunde genommen unfachmännisch!

Andererseits war es in den Jahren 2012 / 2013 noch sehr oft der Fall, dass Kunden sich im Ladengeschäft beraten ließen und danach letztlich den Laden verlassen wollten, weil sie es sich zuhause nochmals überlegen wollten, oder im Internet das gleiche Produkt preisgünstiger suchen wollten. In diesen Fällen wiesen wir immer auf unseren eigenen Onlineshop hin und dass wir im Laden eben solche Preise, wie im Internet haben. So sollten diese Kunden zumindest in unserem Onlineshop kaufen, falls Sie letztlich im Internet bestellten. Die meisten Kunden entschlossen sich allerdings darauf hin zum direkten Kauf des Ranzens.
Mittlerweile hat sich das Verhältnis umgekehrt: Die meisten Kunden informieren sich zunächst im Internet über Schulranzen und kommen zur Beratung in unsere Ladengeschäfte. Da die Kunden so schon über die Onlinepreise informiert sind, kaufen sie regelmäßig auch gleich den Schulranzen bei uns, weil sie feststellen, dass die Ranzen bei uns nicht teurer sind, als im Internet. Durch die gut informierten Kunden benötigen wir unseren Onlineshop also mittlerweile gar nicht mehr zum Nachweis, dass wir ebenso preisgünstig sind.

Im Jahr 2016 war der Trend eindeutig: Die Verkaufszahlen im Einzelhandel stiegen deutlich an und es gab deutlich weniger Online-Verkäufe!

Durch die nachlassenden Online-Verkaufszahlen wurde der Konkurrenzdruck wesentlich stärker, mit dem Effekt, dass die Werbekosten im Onlinehandel für Schulranzen stark anstiegen. Unser Entschluss stand daher fest, Ende des Jahres 2016 unseren Schulranzenverkauf im Internet einzustellen.

Im Juni 2016 stellten wir fest, dass es jetzt sogar einen Onlineshop gab, der die Aussage getroffen hat, dass “…alle modernen Schulranzen über ein ergonomische Rückenform verfügen und man deshalb beruhigt einen Schulranzen auch online bestellen könne“. Während wir Gewissenbisse hatten, weil wir nicht wussten, ob online bestellte Schulranzen auch tatsächlich zu den Kindern der Besteller passten, versuchte dieser Onlinehändler nun absichtlich irreführend es so darzustellen, als ob alle Schulranzen automatisch zu jedem Kind passen würden.
Einen solch unverantwortlichen Unsinn wollten wir nicht akzeptieren!
Wir können es natürlich nicht vermeiden, dass Andere solche Fehlinformationen streuen, aber…
…wir konnten konsequenterweise auch sofort den Onlinehandel mit Schulranzen einstellen.

tr-webshopkarton Auch eine Vielzahl anderer Gründe, hat uns dazu gebracht, den gesamten Onlineshop einzustellen. Wir versenden seit Juni 2016 also Nichts mehr über unseren Onlineshop!

Wir wurden schon mehrfach gefragt, warum wir unseren ganzen Onlineshop geschlossen haben. Für Alle, die es interessiert, geben wir hier noch einige weitere Informationen:

Betreffs des Schulranzenhandels gab es, wie bereits oben erwähnt, schon immer den Gewissenskonflikt, dass man Schulranzen unbedingt anprobieren sollte. Ein Onlineverkauf erschien also immer schon unfachmännisch und möglicherweise sogar verantwortungslos.

Wer glaubt, dass die Installation einer Onlineshop-Software und das Befüllen des Shops automatisch zu  Verkäufen führt, der irrt!

Wer etwas im Internet verkaufen möchte, der muss auch im Internet gefunden werden!
Gehen wir also einmal nur von bereits bekannten Artikeln aus, die auch im Internet gesucht werden, wie zum Beispiel eben Schulranzen. Derjenige, der zuerst Schulranzen in einem Onlineshop verkauft hatte, wurde auch gefunden, denn es gab keinen anderen Anbieter und deshalb war er automatisch das (einzige) Ergebnis bei den Suchmaschinen. Je stärker der Onlinehandel zunahm, umso größer wurde auch die Konkurrenz! Und damit auch der Aufwand, der betrieben werden musste, um im Internet gefunden zu werden.

Bilder und Texte:
Anfänglich genügten noch einfach Bilder und ein Preis, um von den Suchmaschinen gezeigt zu werden. Bald schon mussten es mehrere Bilder sein und je aufwendiger, umso besser, wie etwa eine 360°-Rundum-Ansicht.

Und immer größer werden auch die Anforderungen an den Text zur Information der Internetbenutzer. Mittlerweile sind die Suchmaschinen so schlau, dass sie wissen, ob es sich um gute, nützliche Texte in den Onlineartikeln handelt. Wer nur einen  Text kopiert wird sogar “bestraft”, also weniger gezeigt.
Wer heute einen Artikel mit Text im Internet beschreiben will, der muss zunächst einen guten Text formulieren und kann dann mittels Hilfsprogrammen überprüfen lassen, ob dieser Text “einzigartig” ist.
Da regelmäßig schon etliche Andere das Produkt beschrieben haben, gibt es zahlreiche Wiederholungen. Es gilt aber, sich möglichst von den anderen Texten abzusetzen! Deshalb findet man im Internet auch oft eine scheinbar fast schon künstliche Ausdrucksweise.
Um hier bei den Suchmaschinen punkten zu können, benötigt man heutzutage schon gutes Fachpersonal, oder muss teure Agenturen bezahlen!

Aber nicht nur der Inhalt (Bilder und Texte)auf den eigenen Webseiten ist heute entscheidend für den Erfolg, ob man von den Suchmaschinen gezeigt wird. Es gibt eine Unzahl von weiteren Faktoren, die von den Suchmaschinen bewertet werden. Beispielweise die sogenannte Usability, also die Art und Weise, wie gut und einfach ein Nutzer mit einer Internetseite zurecht kommt.

Mindestens genauso wichtig sind die sogenannten Backlinks, also Verweise von anderen Internetseiten auf den eigenen Onlineshop. Je bekannter die die verlinkende Seite ist, um so wertvoller ist der Link; je mehr Backlinks man hat, um so wichtiger scheint man selbst zu sein; dabei sollten über möglichst lange Zeit eine “normale” Anzahl von guten Backlinks dazu kommen, denn übertrieben viele in kurzer Zeit werden regelmäßig als “Betrugsversuch”gewertet.
Und, und, und,… Die verschiedenen Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung sind groß und die einzelnen Mitbewerber müssen einen immer größeren Aufwand treiben, um in den Suchergebnissen möglichst weit vorn zu stehen.
Es sei denn,….

…Man kann natürlich auch über die bezahlte Werbung bei den Suchmaschinen gefunden werden.
Auf den Seiten der Suchmaschinen gibt es ganz weit oben, bzw. sehr gut platziert, auch immer keine Werbeanzeigen, deren Platzierung von den Suchmaschinen versteigert werden. Es ist zwar nicht allein entscheidend, dass man das höchste Gebot für die beste Platzierung abgibt, aber grundsätzlich werden solche Werbungen mittlerweile schon sehr teuer! So ist es nicht ungewöhnlich, wenn man während der Schulranzen-Saison auf Seite 1 einer Suchmaschine die Werbeplatzierung ganz oben ersteigern möchte, dass man für jeden Klick auf diese Anzeige mehr als fünfzig Cent zahlen muss.
Fünfzig Cent für jeden Click ! Doch nicht jeder Klick führt zu einem Verkauf! Gemessen wird hier in der sogenannten Konversionsrate: Also wie viele Interessenten mussten einen Onlineshop besuchen, bevor ein Produkt gekauft wurde. Bei einem normalen, guten Onlineshop ist eine Konversionsrate von 2% durchaus üblich. Es müssen also zunächst fünfzig Interessenten auf den Shopseiten gewesen sein, bevor ein vollständiger Kauf zustand kommt. Dementsprechend müsste ein Shopbetreiber fünfzig mal fünfzig Cent an die Suchmaschinen bezahlen, um einen Schulranzen zu verkaufen; dies wären 25,- € reine Werbekosten.

Zu den Werbekosten kommen dann noch hinzu die Verpackungskosten, die Frachtkosten, die Lohnkosten, die Lagerkosten, nicht zu vergessen die nicht unerheblichen Kosten für zurückgesandte Ware! Denn die zurückgesandte Ware löst für einen neuerlichen Verkauf sämtliche Kosten erneut aus. Eine Retourenquote von bis zu fünfzig Prozent ist in manchen Branchen ganz normal!

Es gibt noch weitere Verkaufsmöglichkeiten im Internet, wie zum Beispiel Preisvergleichsportale und Verkaufsplattformen. Wissen die Endkunden eigentlich, dass die Onlinehändler bei Verkaufsplattformen gut und gerne fünfzehn Prozent vom Umsatz dafür zahlen müssen, dafür dass sie dort ihre Produkte zeigen dürfen?
Können sich die Onlinekäufer vorstellen, welch ungeheure Armee von Beratern und Dienstleistern vom Internethandel mitprofitieren?
Und am Ende zahlt der Endkunde im Internet die Rechnung und kauft statt dem gesuchten Schnäppchen Produkte ohne Beratung und ohne ordentlichen Service. Dies betrifft natürlich alle möglichen Produkte und nicht nur Schulranzen.

Und je größer die Konkurrenz um bestimmte Produkte wird, um so teurer wird der Aufwand für den Onlinehandel.
Für uns zumindest ist das Onlinegeschäft mittlerweile zu teuer geworden! Hätten wir vielleicht einige Jahre früher damit begonnen, vielleicht 2005, oder 2006, wären wir dadurch größer und bekannter geworden, so dass die Verkaufschancen gut genug blieben. Letztlich werden in diesem System vermutlich nur ganz wenige, große Händler sich den Markt teilen. Doch zu welchem Preis? Die Verkäufer tragen hohe Kosten, um verkaufen zu können und die Kunden kaufen Produkte online, ohne Beratung und ohne wirklichen Ansprechpartner für einen Service für den gleichen Preis, wie in einem guten Ladengeschäft.
Da fiel uns die Trennung vom Onlinehandel nicht schwer.
Wir bemühen uns jetzt lieber noch intensiver um unsere Ladenkunden und sind uns sicher, dass der Internethandel mit Schulranzen auch in den kommenden Jahren noch weiter rückläufig sein wird.